Vor 1950 - Die Ziegelei vor dem Brand von der Tonkuhle aus gesehen. Im Vordergrund die Schienen für den Transport des Tons in die Ziegelei.
1950 - Die Ruinen der alten Ziegelei unmittelbar nach der Brandkatastrophe.
1892 kaufte Carl Diedrich Wilhelm Dinklage den seit 1778 existierenden Hof der Familie Rüscher an der Hundsmühler Straße 151. Bereits kurze Zeit später begann er unter dem Namen "Oldenburgische Dampfziegelei C. Dinklage" mit der Produktion von Klinkern. Der benötigte Ton wurde direkt hinter der Ziegelei abgebaut. Zusammen mit der zweiten Dinklageschen Ziegelei am Hausbäkerweg (siehe 2. Seite) wurden 1927 mit 45 Mitarbeiter fast zehn Millionen Steine jährlich produziert.
1950 brannte das Werk an der Hundsmühler Straße ab. Um liefern zu können wurde die bereits stillgelegte Ziegelei am Hausbäkerweg für kurze Zeit wieder in Betrieb genommen. Nach dem Wiederaufbau wurde die Produktion von Steinen aufgegeben und auf Dachpfannen umgestellt. Ende der 50er Jahre waren die Tonvorkommen erschöpft und es wurden Beton-Dachziegel hergestellt.
1967 verkaufte die Familie Dinklage das Werk an die Firma Braas & Co. in Frankfurt. Braas setzte die Produktion bis vor wenigen Jahren fort. Nach der endgültigen Stilllegung wurde das Werk abgerissen. Auf dem Gelände entsteht z.Zt. ein Gewerbepark u.a. mit den Firmen Autohaus Heidrich und Lidl.
1951 - Sofort nach dem Brand wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Hier das Bild vom Richtfest. Das Bild ganz oben zeigt die Ziegelei unmittelbar nach Wiederaufnahme der Ziegelproduktion.
1952 - Ansicht der Ziegelei nach dem Brand und dem Wiederaufbau. Im Vordergrund die Hundsmühler Straße.