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Von der Wunderburg zur Schauburg >>> Seite 2 von 2

1930 - Links der Eingang zu den Wunderburg-Lichtspielen. Der Gaststättenbetrieb der Wunderburg lief weiter.



1928 eröffnete Frau Ella Mertens aus Hamburg, die bereits die Wall-Lichtspiele gepachtet hatte, im Saal der Gaststätte ein Kino unter dem Namen Wunderburg-Lichtspiele. 1932 wurde dieses Lichtspiel-haus wegen Unrentabilität geschlossen. Es dauerte bis 1936 ehe der Wilhelmshavener Willehard Jacobs den Spielbetrieb unter dem Namen "Burg-Lichtspiele" wieder aufnahm. 1939 kaufte August Peter das Haus und betrieb das Kino unter dem Namen Schauburg-Lichtspiele bis zu seinem Tod 1944.



1936 - Aus den "Wunderburg-Lichtspielen" sind die "Burg-Lichtspiele" geworden.











1939 - Anzeige der "Burg-Lichtspiele"


Die Erben führten das Kino weiter bis die Engländer es 1949 für ihre Truppen beschlagnahmten. Wegen der großen Nachfrage errichteten die Inhaber 1949 auf dem Nachbargrundstück ein Ausweichkino unter dem Namen "Schauburg". Nach Abzug der Engländer 1955 wurde die ursprüngliche "Schauburg" wieder für den Zivilbetrieb geöffnet und das Ausweichkino erhielt den Namen "Union-Lichtspiele". Ab 1962 gab es mehrere Pächterwechsel. 1967 kam das endgültige aus für die "Schauburg". Vorstadtkinos waren durch das Fernsehen unrentabel geworden.



1949 - Die "Schauburg" mit dem ins Hauptgebäude verlegten Eingang. Bis 1955 wurde dieses Kino von den Engländern beschlagnamt.





1949

Eröffnungsanzeige des Ausweichkinos der "Schauburg" in der Nordwest-Zeitung.


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