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Der Rennplatz in Ohmstede, bekam bereits im Jahre 1938 eine Flakstellung und damit eine andere Funktion. Das letzte Pferderennen fand 1939 statt. Mit Beginn des Krieges wurden die Gebäude bereits zur Unterbringung von Kriegsgefangenen genutzt. Im Jahre 1942 wurde dann mit Hilfe von Kriegs-gefangenen und deportierten Zwangsarbeitern ein Lager errichtet.
Das Lager trug die Bezeichnung Ostarbeiterdurchgangslager. Obwohl im Lager unterschiedliche Nationalitäten untergebracht waren nannte es die Bevölkerung das "Russenlager". Etwa 40 000 Zwangsarbeiter/innen sollen in der Zeit von 1942 bis 1945 durch das Lager gegangen sein. Viele von ihnen sind umgekommen und wurden in einem Massengrab auf dem Ohmsteder Friedhof beigesetzt.



Das Lager auf dem Rennplatz im Jahre 1950. 



Nach dem Kriege wurden überwiegend Flüchtlinge aus dem Baltikum, insbesondere Letten und Esten in das Lager eingewiesen. Es entwickelte sich zur größten lettischen Kolonie in der Bundesrepublik. Heute erinnern noch die Straßennamen "Rigaer Weg" und "Kurlandallee" an das Lager und damit auch an den Ohmsteder Rennplatz.



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